Der Poetto
Categorie: Natur
poetto was in cagliari zu sehen

WAS IN CAGLIARI ZU SEHEN: DER POETTO

 

Über das, was in Cagliari zu sehen ist, ist der Poetto-Strand einer der typischsten.

Poetto-Strand, einem der schönsten Stadtstrände im Mittelmeer, der sich über eine Länge von ca. 6 km erstreckt und zwischen 50 und 200 m breit ist. Die Einheimischen lieben ihren Strand über alles und nutzen ihn schon seit Beginn des 20. Jahrhunderts als Badeort, wie man es auch auf den wertvollen Fotosammlungen der Stadt Cagliari sehen kann.

Den Namen Poetto hat der Strand wahrscheinlich von einem heute nur noch als Ruine erhaltenen aragonesischen Turm, der vom Teufelsattel den Strand überragte. Der Turm hieß in der Tat „del Pouhet“, was Katalanisch ist und von der Bezeichnung „pozzetto“ für „kleiner Brunnen“ herrührt, wofür auch die antike Wasserzisterne spricht, die sich oben am Teufelsattel befindet.

Der Poetto ist jedoch auch ein bedeutendes Naturgebiet. Ist der Strand ein Sandstreifen, der das Meer vom Salzwasserteich trennt. Der Boden ist daher stark salzhaltig und es gedeihen hier nur die Pflanzen, die sich an diese Bedingungen angepasst haben.
An dem dem Salzwasserteich hingewendeten Bereich dient uns die Vegetation gleichsam als Anzeiger des Salzgehaltes der Teichbecken und des Bodens. Wo das Wasser weniger salzhaltig ist, wächst Röhricht und in den Gärten können Sie Zierbäume und Sträucher sehen.

Am eigentlichen Strand machen den Pflanzen Wind, Wanderdünen und der Besucherstrom der Badegäste zu schaffen. Hier können Sie einige für den Strand typische Pflanzenarten sehen, vor allem in dem Bereich, der am weitesten vom Teufelsattel entfernt ist. Es sind die sehr stacheligen Flatter-Binsen, an denen sich der vom Wind herangebrachte Sand anhäuft und die somit dazu beitragen, kleine Dünen entstehen zu lassen.

Dank der Nähe zu den Salzwasserteichen wird der Poetto von vielen Wildvögeln heimgesucht. Über dem Wasser kann man Seeschwalben beim akrobatischen Fischen beobachten. Man kann auch Kormorane schwimmen und eintauchen sehen, während es schwieriger ist vorherzusehen, wo sie wieder auftauchen, da sie meist ihre Beute viele Meter weit unter der Wasseroberfläche verfolgen. Am frühen Morgen oder abends bei Sonnenuntergang, wenn der Strand nicht von Badegästen besucht ist, kann man die Möwen auf dem Strand spazieren gehen sehen, vor allem die großen Mittelmeermöwen. Die gewandten und anpassungsfähigen Tiere wissen, dass, wo Menschen sind, auch immer Nahrung für sie übrig bleibt.

Im Meer vor dem Strand ist der Meeresboden sandig und in ein paar Hundert Meter Entfernung wachsen Neptungraswiesen. Diese Wasserpflanzen haben die überaus wichtige Funktion, den Sand am Boden festzuhalten und somit das Ambiente aufrecht zu erhalten. Aber vor allem sind sie der Lebensraum für zahlreiche Fischarten, die zwischen den langen Blättern Schutz und Nahrung finden.
Trotz der starken Präsenz des Menschen sind hier alle für diese sandigen Meeresböden typischen Tierarten vertreten. Fische und andere Organismen, die sich an die sandigen Lebensbedingungen angepasst haben und sich mit weißen bis grauen Farbtönen tarnen und somit fast unsichtbar sind. Seezungen und Seebarben, Kraken und Seesterne sind hier gewöhnlich anzutreffen. Auf dem sandigen Meeresboden lebt auch das Mittelmeer-Petermännchen, das auf sardisch „Aragna“ genannt wird: der Fisch verfügt über lange giftige Stacheln und wenn er gestört wird, kann er sehr schmerzvolle Stichverletzungen verursachen. Zu unserem Glück ist das Gift nicht hitzebeständig, es genügt somit die Einstichstelle in heißes Wasser zu tauchen um die Schmerzen zu lindern.

Das Wasser am Poetto ist fast immer glasklar und man kann andere Lebewesen entdecken: kleine Marmorbrassen in Strandnähe und Schwärme von Meeräschen.

Kontaktieren Sie uns, wenn Sie der Poetto bei einer unserer Cagliari-Touren sehen möchten.

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